Gillian trifft eine mutige Entscheidung: Sie verlässt ihr Leben in München und kehrt nach Jorvik zurück. Auf Meadowland beginnt ein neuer Abschnitt voller Ideen, Verantwortung – und vieler Pferde.
Ich hatte es wirklich getan. Ich stand mit gefühlt 50 Kisten auf der Fähre nach Fort Pinta. Mein Job war gekündigt und meine Wohnung erstmal für ein Jahr vermietet. Jetzt begann mein neues Leben auf Jorvik. Ich war voller Vorfreude, Plänen und Ideen. Das würde alles ganz wundervoll werden … aber hoffentlich käme jemand um mich abzuholen?! Nach und nach stellte ich mich den Mitarbeitern vor. Ich fragte ob sie gerne auf Meadowland arbeiteten, ob man etwas ändern sollte und ob sie Verbesserungsvorschläge hätten. Ein Unternehmen ist nur so gut wie sein Team, das war auch auf einer Ranch nicht anders. Onkel George hatte das schon lang erkannt und das sollte sich auch bei mir nicht ändern.
Gillian: „Wir sind ein Team. Habt ihr irgendwelche Vorschläge?“
Danny: „Wir brauchen unbedingt eine Bereiterin, das würde die Verkaufschancen der Pferde enorm steigern.“
Rosalind: „Neben dem Verkaufsstall könnten wir hier noch andere Läden aufmachen. Für Reitartikel zum Beispiel oder einen Pferdestylisten engagieren. Es kommen viele Leute hier her, das würde bestimmt gut laufen.“
Mary: „Verbesserungen?! Oh ja, ich könnte doch auch die Herden anderer Farmen hier hüten. Das wäre doch ein gutes Geschäft.“
Gillian: „Ach Mary, ich habe schon viel von Deinen Hütekünsten gehört. Aber ich glaube, das lassen wir lieber, nicht dass Du Dich überarbeitest.“
Am Außenstall traf ich Wesley
Wesley: „Das ist Tricky, zur Zeit unser Sorgenkind. Er hatte eine große Wunde an der linken Schulter. Würdest Du ihn schnell rüber zur Tierärztin bringen? Sie wollte die Wunde anschauen.“
Gillian: „Ja klar Wesley, sehr gerne.“
Bei der Tierärztin
Gillian: „… und wie geht es dem Kleinen denn?“
Helferin: „Das sieht schon sehr gut aus. Ich glaube, ihr könnt jetzt mit etwas Bewegung anfangen. Keine Höchstleistungen, aber ein leichtes Training wäre ok.“
Der erste Tag meines ‚neuen Lebens‘ ging zu Ende. Ich fühlte mich glücklich, müde, aber auch ein bisschen ängstig – ob ich das Richtige getan hatte. Es war so schön hier. Ich schickte ein ‚Danke‘ zu Onkel George und ging zu Bett.